Schon Etappe 10 seit unserem Aufbruch am Cabo de São Vicente! Heute ist es eine kurze Etappe vom Campingplatz in Olhão zum Campingplatz in Fuseta, sonst kommen wir mit den nächsten Etappen durcheinander. Die Sonne scheint und der Wind hat sich etwas gelegt, also können wir es herrlich gemütlich angehen lassen. Wir nehmen einen unbefestigten Weg zwischen dem Campingplatz und einer Bahnlinie, der leider nach einem Kilometer an einem Zaun endet. Der Weg geht zwar weiter, aber dahinter ist Privatgelände. Zum Glück finden wir nach kurzem Suchen ein kleines Sträßchen an den Gleisen entlang und können etwas weiter hinüber zur Route, die hier auf einem unbefestigten Weg an Wasserbecken entlangführt. Wir sehen wieder viele Wasservögel wie Flamingos, Störche und Austernfischer. Auch diese Becken werden für die Zucht von Austern und Fisch genutzt, die Vögel haben also genug zu fressen. Kurz kommen wir über eine asphaltierte Straße mit ein paar Häusern, biegen aber schnell wieder in die Natur ab. Ein Stück weiter liegen die Dünen, die dieses Naturschutzgebiet vom Ozean abschirmen, aber die bekommen wir heute nicht zu sehen. Den Rest der Strecke laufen wir auf einem unbefestigten Radweg durch die sumpfige Landschaft der Ria Formosa, zwischen gelb blühendem Nickendem Sauerklee. Diese Pflanze gehört hier eigentlich nicht hin und verdrängt viele heimische Pflanzen, aber die Felder voller gelber Blümchen sind wirklich ein herrlicher Anblick. Schon bald sind wir im Hafenstädtchen Fuseta, und weil es nur ein kleiner Ort ist, auch gleich am Campingplatz. Herrlich, mal schon um zwei Uhr in der Sonne vor dem Zelt beim Kaffee zu sitzen! Luxus....
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